Djerba – Kiters Paradise im Süden des Mittelmeeres

Schon lang ist es her, dass Odysseus auf seiner Irrfahrt von einer lieblichen Insel mit honigsüssen Früchten und gastfreundlichen Einwohnern berichtete. Seine Kameraden wollten gar nicht Djerba verlassen und so musste er sie mit Gewalt wieder auf das Schiff bringen und auch noch an die Ruderbänke binden...

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Heute ist die An- und Abreise nach Djerba etwas leichter -mit dem Airbus oder der Boeing- durchzuführen, aber die süßen Früchte sind noch immer da. Auch ansonsten hat Djerba auch heute noch alles für einen gelungenen Urlaubsaufenthalt zu bieten und vor allem für uns Kiteboarder bietet es neben den beständigen und moderaten Winden auch zwei Weltklasse-Lagunen, ein tolles Kitecenter und ein perfektes touristisches Drumherum.
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Die Flugzeit beträgt nur 2-3 Stunden. Bitte fragt bei der Reiseplanung bei uns nach den Flugzeiten. Einige Flüge werden mit Zwischenstopp in Stuttgart oder Nürnberg durchgeführt. Gern beraten wir euch zu Alternativen oder warnen euch zumindest vor. Auf der grössten Insel Tunesiens angekommen geht es dann ganz fix zu den Hotels und auf der Fahrt zu den Hotels merkt ihr gleich, dass Djerba nicht Ägypten ist. Die Menschen sind weitaus westlicher gekleidet, die Landschaft ist wesentlich grüner (wenngleich es sich nicht mit der Karibik vergleichen lässt, so sind die jahrtausende alten Olivenbäume und die grossen Dattelpalmen doch immer ein schöner Kontrast zu den blätterlosen Bäumen im Winter bei uns!). Besonders schön sind auf Djerba auch die endlosen Sandstrände und das Wasser, das mit seinen türkisgrünen farben auch an die Spots in der Karibik erinnert.
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Wir meinen: Djerba ist der richtige Cocktail aus 1001er Nacht, afrikanischem Einfluss und europäischem Stil.
Als Reisezeit eignen sich besonders Frühjahr und Herbst! Im Frühjahr, wenn alles erblüht ist Djerba eine wahre Märchenlandschaft. Im Sommer kann die Sonne schon unerbitterlich brennen, aber im Herbst findet Ihr Kiter aus dem Norden wieder die passenden Temperaturen, um im Shorty oder Kurzarm über die Lagunen zu glühen. Der Winter ist auch noch akzeptabel, allerdings ist langes Baden im Meer nicht möglich und ein Langarm-Anzug ist schon ratsam.
Auch an Alternativen mangelt es auf Djerba nicht: Neben dem Surfen, Golfen, Katsegeln, Tennis und Minigolf könnt ihr auch Biken, oder auf Pferd oder Kamel von Oase zu Oase tingeln. Sehenswert ist auch der "Garten von Djerba" (Djerba Explore) in dem sich einige Themenrestaurants, die grösste Krokodilfarm im Mittelmeerraum, ein Museum und sehr schöne Kunsthandwerksgeschäfte befinden. Hier noch eine kleine Auflistung der alternativen Sportmöglichkeiten:
Banana-Fahren, Jetski, Mountainbiken, Kayakfahren, Kamelreiten, Tauchen, Schnorcheln, Parasailing, Buggy-Kiten, Katamaransegeln, Wakeboarden, Ausflüge auf dem Pferd, Motorradfahren, Tretbootfahren, Quadfahren, Golfen, Volleyball, Surfen und Surfkurse und vieles, vieles mehr....
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Nun aber noch ein paar Worte zu den Dörfern und Städten Djerbas:

karte2.jpgD jerba ist nur ca. 500km² gross und so sind alle Highlights, beide Kitelagunen, Houmt Souk und auch alle Hotels bequem mit dem Taxi zu erreichen. Wir hatten uns für die Erkundung einen Mietwagen genommen, allerdings sind die Mietautos hier auf Djerba nicht so günstig, wie z.B. auf den Kanaren. Sicherlich eine tolle und individuelle Alternative für Gäste, die nicht ganz so viel Wert auf das Reisebudget legen müssen, aber eben nicht unbeding notwendig.
Ihr seid hier auf Djerba nur 10km vom Festland entfernt und über den Römerdamm lassen sich auch schnell Ausflügein die Wüste organisieren, aber auch in den Dörfern der Insel ist Einiges los:
Houmt Souk, ist die Hauptstadt der Insel. Hier ist der Markt auf alle Fälle ein absolutes Muss für jeden Kiteurlaub. Hier auf dem Basar nach falschen Puma-Turnschuhen, echtem Fisch und vor allem den Gewürzen und Töpferwaren zu schauen ist eine wahre Freude. Dabei macht das falschen einfach Spass, den die Djerbis sind bei weitem nicht so aufdringliche Händler, wie man es aus Ägypten oder Marokko kennt. Einen Ausflug ist auch der Hafen wert. Von hier aus starten die Touren mit dem Piratenboot und besonders für Fischliebhaber sind die Restaurants am Hafen eine wahre Gaumenfreude.
Midoun, ist der zweitgrösste Ort der Insel, der mit vielen Gschäften, der Universität, dem Station, dem lybischen Markt auch jede Menge Abwechslung bietet. Hier lohnt es sich einen Ausflug zum Shopping und Feilschen zu unternehmen. Schön ist auch die toll bepflanzte Allee zum älteren Teil der Hotelzone
Ajjim ist das kleine Fischerdörfchen, welches besonders durch die Schwammtaucherrei berrühmt geworden ist. Die Männer, die ihre Schwämme auf allen Märkten verkaufen tauchen übrigens z.Z. noch ohne Sauerstoffgeräte.
Liebhaber der Töpferei kommen ganz besonders in Guelalla auf ihre Kosten. Hier finden sie die hauptächlich naturfarbenen Töpfereien, die auch im Museum oben über der Stadt ausgestellt werden.
Ein paar Highlights aus der Geschichte Djerbas
Auf Djerba findet man Reliquien fast jeder antiker Kultur: Hannibal (der mit den Elefanten die Alpen überquerte) war Tunesier und auch die seefahrenden Phönizier eroberten einst das kleine Eiland von den Berbern. Nach Hannibals Niederlage kamen die Römer, die auch gleich ein Zeichen mit dem Römerdamm (der Verbindung zum Festland), setzten. Den Römerdamm gibt es übrigens heute noch, auf wenn die Römer längst wieder weg sind. Das ist auch gut so, denn die Römer nutzten Djerba vorrangig als Umschlagplatz für afrikanische Sklaven.
Der Geschichtsinteressierte sollte sich noch mit einem Reiseführer als Urlaubslektüre eindecken.

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Die Djerbis

Das djerbische Völkchen ist ein buntes Gemisch aus Arabern, weissen Europäern und Afrikanern. Diese Vielfalt macht eine Reise nach Djerba schon interessant. Man spürt den Atem Afrikas, neben der Geschäftstüchtigkeit der Araber und dem Lebensstil der Europäer. Mit der sehr grossen jüdischen Siedlung auf der Insel und dem nun schon seit einigen Jahren als Haupteinkommensquelle dienenden Tourismus ist besonders auf Djerba ein Toleranz entstanden die für arabische Länder bald einzigartig ist. Die Frau nimmt hier regen Anteil am gesellschaftlichen Leben und auch wenn die Religion auf Djerba auch der Islam ist, so unterscheidet sich Djerba doch von Reisezielen, wie Hurghada oder Agadir.

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Unser Fazit:

Djerba ist ein tolles Reiseziel! Kurze Flugzeiten, bestes Preis-Leisungsverhältnis, komfortable Hotels und eine symphatische Landschaft ergänzen die erstklassigen Kitebdingungen. Auch als Familienurlaub eignet sich Djerba bestens. Leider gibt es an den Lagunen direkt noch keine Hotels, so dass man immer den Shuttle in Anspruch nehmen muss. Dafür entschädigt aber das Preis-Leistungs-Verhältnis und die erstklassigen Kitemöglichkeiten.

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... und hier noch ein paar allgemeine Informationen:

FLÄCHE: 163.610 qkm.
BEVÖLKERUNGSZAHL: 9.974.722 (Juli 2004).
BEVÖLKERUNGSDICHTE: 61,0 pro qkm.
HAUPTSTADT: Tunis. Einwohner: 695.500 (2004).
GEOGRAPHIE: Tunesien liegt an der Mittelmeerküste Nordafrikas, 130 km südwestlich von Sizilien und 160 km südlich von Sardinien. Die Landschaft ist sehr abwechslungsreich, mit Klippen an der Nordküste und Wäldern im Landesinneren sowie tiefen, fruchtbaren Tälern und Wüsten, steilen Bergen und salzigen Niederungen, die unter dem Meeresspiegel liegen. Südlich von Gafsa und Gabès beginnt die Sahara. Vor der über 1000 km langen Küste liegen zahlreiche kleine Inseln, darunter Djerba im Süden und Kerkennah im Osten. Mit Pinien bewachsene Hügel erstrecken sich vom Nordwesten bis zum Südosten, dahinter liegen saftiges Weideland, Obstgärten, Weingüter und Olivenhaine.

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STAATSFORM: Präsidialrepublik seit 1959 (Ausrufung der Republik 1957). Verfassung von 1959, letzte Änderung 2002. Einkammerparlament (Majlis al-Nuwaab) mit 182 Mitgliedern, die alle fünf Jahre gewählt werden. Es gibt verschiedene beratende Körperschaften: den Staatsrat, den Sozial- und Wirtschaftsrat, den Konstitutionsrat und den höheren islamischen Rat. Staatsoberhaupt: Zine el-Abidine Ben Ali, seit 1987. Regierungschef: Mohamed Ghannouchi, seit 1999. Unabhängig seit 1956 (ehemaliges französisches Protektorat).
TRANSPORT: Gern reservieren wir Euch einen Mietwagen afu Djerba. Damit seid ihr komplett felxibel. Allerdings sind Mietwagen nicht ganz güstig. Rechnet ca. 50-60 Euro pro Tag. Wesentlich günstiger sind die Taxis. Über den Daumen seid fahrt ihr mit einem Euro ca. 5km Taxi. Ein taxi anzuhalten ist überhaupt kein Problem, also ist es durchaus eine gute und günstige Alternative zum Mietwagen.
SPRACHE:
Amtssprache ist Arabisch. Tunesisch, ein westarabischer Dialekt, sowie Berber-Sprachen werden als Umgangssprachen gesprochen. Französisch ist Handels- und Bildungssprache – es wird als Zweitsprache in den Schulen gelehrt. Englisch und Deutsch versteht man mitunter in größeren Städten und Urlaubsorten.
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RELIGION: 98% Muslime (Sunniten). Jüdische, katholische und protestantische Minderheiten.
BADEN: Bitte beachtet, dass Oben Ohne auf Djerba verboten ist. Auch wenn die Djerbis sehr modern sind, so sollte man doch die Sitten und die Religion respektieren.
ORTSZEIT:
MEZ (UTC + 1).
EINREISE: Ihr braucht einen Reisepass,d er noch 3 Monate gültig ist. Bei Pauschalbuchung mit Hotelgutschein reicht auch ein Personalausweis.
SPRACHE:
Auf Djerba wird arabisch und französisch gepsrochen, aber in allen Hotels und vielerorts kommt ihr auch mit deutsch sehr gut weiter.
NETZSPANNUNG:
220 V, 50 Hz.
Post: Luftpost nach Europa dauert 3-5 Tage. Einen Schalter für postlagernde Sendungen gibt es in den meisten Postämtern. Öffnungszeiten der Postämter: Sommer (i. allg. 1. Juli - 31. Aug.): Mo-Sa 08.00-13.00 Uhr. Winter: Mo-Fr 08.00-12.00 und 14.00-18.00 Uhr, Sa 08.00-12.00 Uhr. Während des Ramadan: Mo-Sa 08.00-15.00 Uhr.
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Für weitere Tipps und Infos empfehlen wir einen guten Reiseführer, wie z.B. Marco Polo oder Dumont. Gern beantworten wir auch eure Fragen und was wir nicht wissen, dass finden wir für Euch raus.

Und ein kleiner Tipp noch für die Anreise:
Am bequemsten zum Flughafen gelangt ihr mit: http://www.transfer-zum-flughafen.de oder wenn ihr mit eigenem Auto anreisen möchtet, dann schaut euch einmal http://www.parksleepandfly.info an
Euer Kitetravel-Nord.de Team

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marktsuess.jpg marktfrau.jpg landschlosser.jpg ReiSeservice Auf den Höfen
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